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Thorsten Kath

Alarm am Sonntagabend 1024 577 Thorsten Kath

Alarm am Sonntagabend

Es ist Sonntagabend, 18:15 Uhr. Familien essen gemeinsam Abendbrot, kochen oder bereiten sich auf die kommende Woche vor. Manche genießen vielleicht eine warme Dusche oder entspannen sich gemütlich auf dem Sofa…

Doch um 18:25 Uhr wird die Stille jäh unterbrochen: Der Digitale Meldeempfänger und die Divera-App schlagen Alarm. Draußen heulen die Sirenen. Auf dem Display erscheint die Meldung: „FF Kiho-Stelle Vollalarm, B1 – Anrufer meldet ausgelösten Rauchwarnmelder, Brandgeruch deutlich wahrnehmbar.“ In diesem Moment ist der ruhige Sonntagabend vorbei.

Nur sieben Minuten nach der Alarmierung trifft das erste Einsatzfahrzeug am Ort des Geschehens ein. Vor Ort stellt sich die Lage wie folgt dar: Rauch dringt aus einem Kellerschacht – es besteht der Verdacht auf ein Feuer im Keller. Bei der Erkundung entdecken Einsatzkräfte zwei Kinder an einem Fenster im Obergeschoss. Ihr Fluchtweg über das Treppenhaus ist durch dichten Rauch versperrt. Im Verlauf der weiteren Lageerkundung wird klar: Es befinden sich vermutlich noch weitere Personen im Gebäude – und es brennt tatsächlich. Das Haus ist vollständig verraucht.

Einsatzleiter Lars ordnet umgehend die Rettung der Kinder über eine Steckleiter an – eine Drehleiter könnte aufgrund des weichen Untergrunds nicht eingesetzt werden. Gleichzeitig dringen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude vor und finden insgesamt zwei Personen. Während des Einsatzes geht der Funkkontakt zu einem Atemschutztrupp verloren. Die Atemschutzüberwachung reagiert sofort und meldet dies dem Einsatzleiter. Dieser alarmiert den bereitstehenden Sicherungstrupp. Glücklicherweise stellt sich heraus, dass das Gebäude den Funkverkehr gestört hat – die Einsatzkräfte sind unversehrt. Daher erhielt der Sicherungstrupp ebenfalls den Auftrag der Menschenrettung und konnte auch noch eine Person retten. Nach dem das Feuer gelöscht war, konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden.

Aber noch einmal zurück zur Ankunft an der Einsatzstelle: Der vermeintliche Anrufer erwartet uns bereits – es ist unser Ortsbrandmeister Sönke mit Klemmbrett in der Hand. Spätestens jetzt ist klar: Es handelt sich um eine unangekündigte Alarmübung. Solche realitätsnahen Übungen sind vorgeschrieben und ein essenzieller Bestandteil der Aus- und Weiterbildung. Nur so kann das Erlernte unter möglichst echten Bedingungen auf die Probe werden.

Der Sonntagabend ist zwar ein ungewöhnlicher Zeitpunkt für eine Übung, doch das Gebäude, in dem wir trainieren durften, wird in Kürze abgerissen. Ein besonderer Dank geht an Familie Gosch für die Möglichkeit, das Haus für unsere Übung nutzen zu dürfen – sowie an Sönke und Jens für die Organisation und Ausarbeitung dieses anspruchsvollen Szenarios.

Werde Teil unseres Teams – deine Hilfe zählt!

Du möchtest etwas Sinnvolles tun, anderen helfen und gleichzeitig Technik, Teamgeist und Verantwortung erleben? Ob als aktives Mitglied im Einsatzdienst, als Teil unserer Jugendfeuerwehr oder zur Unterstützung im Hintergrund – bei uns ist jede helfende Hand willkommen.

Einsatz 06/2025 1024 682 Thorsten Kath

Einsatz 06/2025

Einsatznummer: 06 / 2025
Einsatzdatum: 29.03.2025
Alarmzeit: 16:27 Uhr
Einsatzende: 18:20 Uhr
Alarmmeldung: öel – ManV<5 Verletzte
Alarmierte Kräfte: Ortsfeuerwehr Kirchhorst-Stelle

Um 16:27 Uhr wurde die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle mit dem  Einsatzstichwort „öel – Massenanfall Verletzte <5 Verletzte alarmiert. Der leitende Notarzt sollte zu einem Feuer in einem Pflegeheim in der Stadt Hannover gefahren werden. Der LNA wurde mit unserem MTW in die Stadt in den Bereitstellungsraum gebracht und von dort zur Einsatzstelle gefahren. Nach Abschluß seines Einsatzes wurde der leitende Notarzt wieder nach Hause gebracht.

Dekon x 2 – Besuch der Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Engelbostel 1024 577 Thorsten Kath

Dekon x 2 – Besuch der Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Engelbostel

Zum heutigen Übungsdienst besuchten uns die Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Engelbostel zu einem gemeinsamen Übungsdienst, um das Material der jeweils anderen Ortsfeuerwehr kennenzulernen. Ziel der Übung war es, Synergien zwischen den beteiligten Wehren zu nutzen und so bei größeren Dekon-Einsätzen künftig noch effektiver zusammenzuarbeiten.

Unter Dekontamination versteht man die Reinigung von Personen und Geräten, die bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen kontaminiert wurden. Diese Einsätze reichen von Chemieunfällen über Großbrände bis hin zu biologischen Gefahrenlagen. Dabei ist die schnelle und gründliche Entfernung von Schadstoffen entscheidend, um eine Gefährdung der Gesundheit von Einsatzkräften und Bevölkerung zu verhindern.

Zentraler Bestandteil solcher Einsätze sind sogenannte Zeltduschen, die bei der Übung ausführlich eingesetzt wurden. Diese aufblasbaren Zelte verfügen über integrierte Duscheinheiten, durch die kontaminierte Personen geführt werden, um giftige oder gefährliche Substanzen effizient abzuwaschen. Die Nutzung der Zeltduschen bietet den Vorteil, dass in kürzester Zeit eine strukturierte und geschützte Dekonstelle eingerichtet werden kann, wodurch eine schnelle und sichere Reinigung gewährleistet ist.

Im Verlauf der Übung bauten die Ortsfeuerwehren zwei Dekonplätze parallel auf, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Material und Ausbildung herauszuarbeiten. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der den Synergien, die für gemeinsame Einsätze gehoben werden könnten. Die Übungsdienst zeigte deutlich, wie durch gemeinsames Vorgehen wertvolle Zeit eingespart und die Qualität der Dekontamination verbessert werden kann.

Das Fazit aller Beteiligten war sehr positiv: Die Ortsfeuerwehren  können sich in großen Dekonlagen bestens ergänzen und wollen die Zusammenarbeit weiter fortsetzen. Wir freuen uns schon darauf.

Einsatz 05/2025 771 1024 Thorsten Kath

Einsatz 05/2025

Einsatznummer: 05 / 2025
Einsatzdatum: 10.03.2025
Alarmzeit: 13:09 Uhr
Einsatzende: 14:07 Uhr
Alarmmeldung: b1 – Kleinbrand
Alarmierte Kräfte: Ortsfeuerwehr Kirchhorst-Stelle

Um 13:09 Uhr wurde die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle mit dem  Einsatzstichwort „ba1 – Kleinbrand außerhalb“ in die Feldmark in der Nähe der Moorstraße alarmiert. Die Gräben entlang der A37 wurden in den letzten Tagen geräumt. Die Pflanzenreste wurden auf den Wegesrändern in Haufen abgelegt. Die milden Temperaturen und die Sonne der letzten Tage hat die abgelagerten Pflanzenreste getrocknet. Aus ungeklärter Ursache hatte einer der Haufen Feuer gefangen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schwelte das Feuer am Wegesrand. Das Feuer wurde mit dem Schnellangriff des TLF4000 und 250 Liter Wasser abgelöscht. Der Haufen wurden mit dem Dunghaken auseinander gezogen und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nachdem keine Glutnester mehr erkennbar waren. rückten die Einsatzkräfte wieder ein.

Einsatz 04/2025 1024 771 Thorsten Kath

Einsatz 04/2025

Einsatznummer: 04 / 2025
Einsatzdatum: 21.02.2025
Alarmzeit: 03:52 Uhr
Einsatzende: 04:30 Uhr
Alarmmeldung: b1 – Kleinbrand
Alarmierte Kräfte: Ortsfeuerwehr Kirchhorst-Stelle und Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen

Um 03:52 Uhr wurden  die Feuerwehren Kirchhorst-Stelle und Altwarmbüchen mit dem Einsatzstichwort „b1 – Kleinbrand“ in die Steller Straße alarmiert. Der Verkaufsraum einer Tankstelle wurde als komplett verraucht gemeldet. Vor Ort stellte sich zügig heraus, dass es sich nicht um Brandrauch handelte, sondern vielmehr um Kunstnebel. Die Einbruchmeldeanlage der Tankstelle verfügt über eine sog. Rauchbarriere, die dem Täter die Orientierung nehmen und ihn daran hindern soll die Tat zu vollenden.  Die ebenfalls alarmierte Polizei konnte zügig Entwarnung geben. Es handelte sich nicht um einen Einbruch, sondern um eine Fehlauslösung. Zum Abschluss des Einsatzes wurde das Gebäude belüftet und entraucht. Anschließend wurde das Gebäude an den Eigentümer übergeben.

 

Einsatzübung – brennt Transformatorenhäuschen 888 1024 Thorsten Kath

Einsatzübung – brennt Transformatorenhäuschen

Am vergangenen Dienstag führte unsere Feuerwehr mehrere realitätsnahe Einsatzübungen durch. Ziel dieser Übungen war es, unsere Kameradinnen und Kameraden bestmöglich auf potenzielle Gefahrensituationen vorzubereiten und gleichzeitig die besonderen Herausforderungen verschiedener Einsatzszenarien zu trainieren.

Exemplarisch wollen wir auf eine Übung näher eingehen, bei der es galt, einen Brand in einem Transformatorenhäuschen zu bekämpfen. Gerade dieser Einsatz stellte besondere Anforderungen an unsere Einsatzkräfte, da Brände in Verbindung mit elektrischem Strom spezielle Gefahren mit sich bringen.

Beim Löschen von elektrischen Anlagen wie Transformatorenhäuschen muss immer zunächst sichergestellt werden, dass die Stromversorgung abgeschaltet ist. Bis zur sicheren Abschaltung des Stroms besteht Lebensgefahr durch Stromschläge. Unsere Feuerwehrkräfte trainierten daher das richtige Vorgehen: Sicherheitsabstände einhalten, um Spannungsüberschläge zu vermeiden, und Löschmaßnahmen erst nach bestätigter Spannungsfreiheit einleiten. Vorgeschrieben ist hierbei ein Mindestabstand von fünf Metern bei Niederspannungsanlagen und ein Abstand von mindestens zehn Metern bei Hochspannungsanlagen, um Gefahren für Einsatzkräfte sicher ausschließen zu können.

Eine weitere Schwierigkeit dieser Übung lag in der Dunkelheit, was die Einsatzbedingungen zusätzlich erschwerte. Um dennoch sicher und effektiv arbeiten zu können, wurde der Übungsort großflächig und intensiv ausgeleuchtet. Dies stellte ebenfalls einen wichtigen Übungsbestandteil dar, denn ausreichende Sichtverhältnisse sind in realen Nachteinsätzen von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit und Effektivität unserer Arbeit.

Dank des umsichtigen Vorgehens unserer Einsatzkräfte konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Regelmäßige Trainings wie diese sind essentiell, um im Ernstfall schnell, sicher und richtig zu handeln und Gefahren für Mensch und Material bestmöglich zu minimieren.

Möchtest auch du Teil unseres Teams werden und dich für die Sicherheit in unserer Gemeinde engagieren? Unsere Feuerwehr freut sich stets über Verstärkung! Melde dich bei uns und werde Teil einer starken Gemeinschaft!

Gerätkunde mal anders 504 1024 Thorsten Kath

Gerätkunde mal anders

Am vergangenen Dienstag stand bei uns das Thema Gerätekunde auf dem Dienstplan. Doch statt trockener Theorie hatten sich Fabian und Sandra etwas Besonderes überlegt: Sie haben aus der Gerätekunde eine spielerische Herausforderung im Stil des beliebten Gesellschaftsspiels „Activity“ gemacht.

In drei verschiedenen Disziplinen konnten unsere Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen über die Ausrüstung und Fahrzeuge auf kreative Weise unter Beweis stellen:

  1. Geräte erklären ohne verbotene Worte: Hier mussten die Teilnehmer Gegenstände so genau wie möglich beschreiben, ohne bestimmte Begriffe zu verwenden – eine spannende Herausforderung für das gesamte Team!
  2. Zeichnen an der Tafel: Kreativität war gefragt, als Ausrüstungsgegenstände skizziert wurden und von den anderen erraten werden mussten.
  3. Geräte-Staffel: Teamwork und Schnelligkeit waren bei der dritten Möglichkeit gefragt. Alle stellten sich in einer Reihe auf, der Erste zog eine Karte mit einem Begriff und musste den entsprechenden Gegenstand vom Fahrzeug holen. Der Nächste brachte diesen Gegenstand zurück und holte gleichzeitig einen neuen, und so ging es immer weiter. Natürlich alles gegen die Uhr!

Am Ende wurde ein klarer Sieger ermittelt, aber eigentlich gewannen wir alle, denn der Abend sorgte für jede Menge Spaß, Teamgeist und eine effektive Auffrischung unserer Kenntnisse.

Hast auch DU Lust, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, Spaß zu haben und dabei etwas Gutes zu tun? Dann schau doch einfach mal bei unserem nächsten Dienst vorbei – wir freuen uns auf Dich!

Einsatz 03/2025 1024 768 Thorsten Kath

Einsatz 03/2025

Einsatznummer: 03 / 2025
Einsatzdatum: 27.01.2025
Alarmzeit: 08:08 Uhr
Einsatzende: 17:48 Uhr
Alarmmeldung: hm – Person in Notlage
Alarmierte Kräfte: Ortsfeuerwehr Kirchhorst-Stelle und Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen

Um 08:08 Uhr wurden  die Feuerwehren Kirchhorst-Stelle und Altwarmbüchen mit dem Einsatzstichwort „hm – Person in Notlage“ in die Straße Am Wachholder alarmiert. Es wurde eine leblose Person hinter einer verschlossenen Tür gemeldet. Nach kurzer Erkundung wurde die Tür mit dem Brechwerkzeug geöffnet. Leider konnte der Rettungsdienst nur noch den Tod der Person feststellen. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben und alle Fahrzeuge konnten nach einer Stunde wieder in die Gerätehäuser einrücken.

Es werde Licht 1024 577 Thorsten Kath

Es werde Licht

Am vergangenen Dienstag haben wir uns ausführlich dem dem Thema Beleuchtung auseinandergesetzt. Unser Gruppenführer Timo und Justin haben hierfür einen Übungsdienst auf dem Parkplatz eines Gartencenters vorbereitet. Das Grundstück ist unbeleuchtet, so dass die Beleuchtungstechnik der Fahrzeuge und der mobilen Lichtbrücken voll ausgenutzt werden konnte.

Die gestellte Aufgabe bestand darin, dass ein angrenzendes Grundstück auf dem eine Holzhütte steht komplett ausgeleuchtet werden sollte. Zunächst wurden unsere Löschfahrzeuge in Position gebracht, so dass die Lichtmasten der Fahrzeuge eine grobe Ausleuchtung realisiert haben. Auf den Fahrzeugen befindet sich weitere mobile Ausleuchtungstechnik. Diese wurde auf dem Grundstück rund im die Holzhütte aufgebaut. Hier konnten wir sehr deutlich den Unterschied zwischen Halogen- und LED Scheinwerfer erkennen. Nicht nur im Stromverbrauch, sondern auf in der Helligkeit sind deutliche Unterschiede erkennbar.

Zum Ende der Übung gab Timo uns noch einige Hinweise zum Thema Unfallverhütung mit auf den Weg.

Einsatz 02/2025 768 1024 Thorsten Kath

Einsatz 02/2025

Einsatznummer: 02 / 2025
Einsatzdatum: 08.01.2025
Alarmzeit: 09:55 Uhr
Einsatzende: 17:48 Uhr
Alarmmeldung: hm2 – Person eingeklemmt (groß)
Alarmierte Kräfte: Ortsfeuerwehr Kirchhorst-Stelle, Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen, Ortsfeuerwehr Isernhagen HB, Ortsfeuerwehr Isernhagen NB

Um 17:48 Uhr wurde  die Feuerwehren Kirchhorst-Stelle, Altwarmbüchen, Isernhagen HB und Isernhagen NB auf die BAB 7 Fahrtrichtung Kassel alarmiert. Dort hatte sich ein Verkehrsunfall mit insgesamt drei Fahrzeugen (LKW, Lieferwagen und PKW) ereignet. Drei Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Feuerwehren begannen umgehend mit der Rettung der eingeklemmten Personen. Nachdem die erforderlichen Rettungsmittel am Einsatzort eingetroffen waren, konnte mit dem Abtransport der  Verletzten begonnen werden. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden vollgesperrt. Nach dem alle eingeklemmten Personen gerettet waren, konnte die Ortsfeuerwehr Kirchhorst-Stelle wieder einrücken.